EN 14126 : 2003 (UNI EN 14126 : 2004)

Schutzkleidung - Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Schutzkleidung gegen Infektionserreger
Zur Beurteilung der Eigenschaften und der Eignung der persönlichen Schutzausrüstungen gegen "biologische" Gefahren wurden die 4 folgenden Verfahren eingerichtet, die die größten Gefahrensituationen, die auftreten können, abdecken.
  • Kontakt mit kontaminierten Flüssigkeiten (ISO 16603 und ISO 16604)
  • Kontakt mit kontaminierten eingetauchten Feststoffen (ISO 22610)
  • Belastung durch flüssige Aerosole (ISO 22611)
  • Belastung durch Feststoffpartikel(ISO 22612)

ANFORDERUNGEN

NÄHTE, VERBINDUNGEN und ZUSAMMENSETZUNGEN

  • müssen den einschlägigen Punkten der Norm EN 14325 entsprechen.
  • Der mechanische Widerstand der Nähte muss nach Punkt 5.5 der Norm EN 14325 klassifiziert werden.

KLEIDUNGSSTÜCKE

  • müssen den einschlägigen Anforderungen der Norm EN 340 entsprechen.

OVERALLS

  • müssen den einschlägigen Anforderungen der Norm EN 340 entsprechen;
  • müssen den einschlägigen Anforderungen der Normen für chemische Schutzkleidung (Typ 1 bis Typ 6 für den jeweiligen Fall).

MATERIALIEN

Die benutzten Materialien und die zu Grunde gelegte Planung dürfen keine Hautreizung oder irgendwelche anderen gesundheitsschädlichen Wirkungen hervorrufen.

MECHANISCHE MATERIALIEN UND ENTZÜNDLICHKEIT

Die Materialien müssen überprüft und nach den Vorschriften der EN 14325 klassifiziert werden.

CHEMISCHE MATERIALIEN

En caso de requerirse la protección contra agentes químicos, los materiales deben ser verificados y clasificados según los requerimientos que establece la norma EN 14325.

LEISTUNGSANFORDERUNGEN GEGEN DAS EINDRINGEN VON INFEKTIONSERREGERN

  • Widerstand gegen das Eindringen von kontaminierten Flüssigkeiten unter hydrostatischem Druck (ISO/FDIS 16604)
  • Widerstand gegen das Eindringen von Infektionserregern durch mechanischen Kontakt mit Substanzen, die kontaminierte Flüssigkeiten enthalten

Klasse

6

Hydrostatischer Druck, bei dem das Material den Test besteht

20 kPa

Klasse

5

Hydrostatischer Druck, bei dem das Material den Test besteht

14 kPa

Klasse

4

Hydrostatischer Druck, bei dem das Material den Test besteht

7 KPa

Klasse

3

Hydrostatischer Druck, bei dem das Material den Test besteht

3,5 kPa

Klasse

2

Hydrostatischer Druck, bei dem das Material den Test besteht

1,75 kPa

Klasse

1

Hydrostatischer Druck, bei dem das Material den Test besteht

0 kPa a)

a) Significa che il materiale è esposto solo alla pressione idrostatica del liquido nella cella di prova
Damit wird der Widerstand gegen das Durchbrechen einer Bakterienschranke auf feuchtem Weg bestimmt; das Verfahren.
wird auch die “Fingerprobe” genannt.Ein Stück des “Spendermaterials” wird oben auf die Probe gelegt, die ihrerseits ohne
Deckel auf einer Drehscheibe in einer "Agarplatte" liegt (Platte mit einem Nährboden aus sterilem Agar). Der “Finger” hat die Aufgabe, einen bestimmten Druck auszuüben und dabei innerhalb von 15 min die gesamte Oberfläche der Platte zu durchlaufen.
Die Tests werden (mit der gleichen Kombination von Spendermaterial und Probe) in 5 Abschnitten zu je 15 min wiederholt.

Klasse

6

Übergangszeit, t (mm)

t> 75

Klasse

5

Übergangszeit, t (mm)

60 < t ≤ 75

Klasse

4

Übergangszeit, t (mm)

45 < t ≤ 60

Klasse

3

Übergangszeit, t (mm)

30 < t ≤ 45

Klasse

2

Übergangszeit, t (mm)

15 < t ≤ 30

Klasse

1

Übergangszeit, t (mm)

≤ 15

  • Widerstand gegen das Eindringen kontaminierter flüssiger Aerosole (Prüfung nach ISO/DIS 22611)

Prinzip

Eine mit Mikroorganismen versetzte Lösung wird in eine geschlossene Kammer eingespritzt. Durch negativen Druck werden die kontaminierten Aerosolteilchen auf zwei Membranfilter geleitet, von denen einer aus dem Material des Kleidungsstücks besteht.

Klasse

3

Eindringverhältnis (log)

≤ 1

Klasse

2

Eindringverhältnis (log)

1 < log ufc ≤ 2

Klasse

1

Eindringverhältnis (log)

2 < log ufc ≤ 3

MARKIERUNG

Markierung nach EN 340 Markierung für chemische Gefahren nach der einschlägigen Norm mit dem Zusatz:
EN 14126
Typ der Schutzkleidung (chemische Gefahren) mit dem Anhang “-B” (*)
Das Piktogramm “Schutz gegen biologische Gefahr”

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