Antistatik

Der menschliche Körper hat einen spezifischen elektrischen Volumenwiderstand, der niedrig genug ist, dass er als Leiter wirkt, und wenn er von der Erde isoliert ist, kann er sich elektrostatisch aufladen.

Die Ladung kann durch Kontaktelektrisierung erzeugt werden (wenn man zum Beispiel auf einem isolierenden Fußboden geht oder geladene Geräte oder Materialien berührt), aber auch durch Induktion durch die Ladung auf Kleidungsstücken oder in der Nähe befindlichen geladenen Gegenständen.

Eine lästige Folge des elektrostatischen Potenzials an geladenen Personen ist die, dass es zu gefährlichen Überschlagsentladungen kommen kann, wenn die Ladung hoch genug ist.

Andererseits zeigt sich das Vorhandensein elektrostatischer Ladungen auf einem Stoff/Kleidungsstück in vielen Fällen in Form eines unangenehmen und bisweilen schmerzhaften elektrischen Schlags oder durch lästiges Anhaften des Kleidungsstücks an der Haut.

In der Arbeitsumgebung kann die Erscheinung der elektrostatischen Aufladung größere Schäden verursachen, wenn die erreichte Ladungsstärke in der Lage ist, einen elektrischen Lichtbogen zu zünden (Räume mit brandgefährdeter Atmosphäre, ATEX-Räume usw.).

In diesen Fällen muss der Träger mit Kleidung mit elektrostatischen Eigenschaften (die den PSA-Definitionen entspricht) ausgestattet und gegebenenfalls direkt oder über leitendes Schuhwerk und leitende Fußböden an Erde angeschlossen sein.

Die elektrostatischen Eigenschaften müssen nach den Bestimmungen der Gesetzesverordnung D. Lgs 475/92 (ER 89/686/EWG) ordentlich zertifiziert sein.

Die technischen Normen zur Überprüfung der elektrostatischen Eigenschaften von Schutzkleidung sind::

  • EN 1149-1:1995 (*) Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften – Oberflächenwiderstand (Prüfverfahren und Anforderungen)
  • EN 1149-1:2006 Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstands
  • EN 1149-2:1997 Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 2: Prüfverfahren für die Messung des elektrischen Widerstands durch ein Material (Durchgangswiderstand)
  • EN 1149-3:2004 Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus
  • prEN 1149-5:2005 Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften - Teil 5: Leistungsanforderungen

 (*) - Durch EN 1149-1:2006 und prEN 1149-5:2005 ersetzte Norm

 

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